Warums der Ede nochmal macht…

Mit einem Totenkopf-Emblem assoziieren für gewöhnlich die meisten dasselbe. Da kommt nix Gutes auf uns zu oder Unheil überfällt Moching. Es sei denn, man betrachtet`s sportlich und ist Fussballfan. Als Anhänger vom FC St. Pauli kommt beim Anblick des Totenkopfsymbols erst mal Freude auf. Dies liegt aber eigentlich auch nur daran, dass solch einer Unheil gewohnt ist und halt auch nichts anderes erwartet. Kommt man hingegen einem CSU Politiker aus dem Süden mit dem Namen Pauli, dann sieht der erst mal rot. Rote Haare einer mutmaßlichen Feuerlegerin, die an den Grundfesten zündelt und Unheil bringt.

Dabei kennt es doch ein jeder aus der Arbeit, dem Urlaub oder von sonstigen Aktivitäten, bei denen man in einer großen Gruppe ist. Wenn man aus Solidarität oder Gründen der Gerechtigkeit (Frauenquote, Bestechung) auf die Fixe Idee von jedem Hanswurscht eingeht, dann hat man am Schluß ein Ergebnis, mit dem niemandem geholfen ist. Drum finde ich, dass Teamwork eine feine Sache ist, wenn jemand ein Konzept und selbiger auch das Sagen hat. Punkt.

Ja und der Ede hat uns schon so viel gesagt, worüber wir gelacht haben, aber auch so einiges, was gar nicht so lustig war. Ja und dann hat er’s auch noch gemacht. Ganz egal, ob er eine Blume hingerichtet oder einen ausgeglichenen Haushalt erreicht hat. Für beides erntet er meinerseits Respekt. Gut, er hat auch gesagt, dass er nach Berlin geht und dass fürs Spitzeln nur sein Lakai zuständig war. Aber mal ehrlich, wer hätte den Stoiber denn gern in Berlin gehabt, oder als verdeckten Ermittler mit Schlapphut auf verlorenem Posten, wie der Zivicop auf der Schneemaßparty?

Nein, dann doch lieber den bayerischen Souverän, die stotternde Lichtgestalt, den Chef vom Bärentöter, unsere Heiligkeit. Aber was tun mit der Pauli, der Bedrohung aus dem Osten, einer mutmaßlichen Hanseatin, einer Auswärtigen? Mitnichten! Eine aus den eigenen Reihen, und dazu noch eine Frau. Das ist neu und natürlich Gift für die Atmosphäre, die im Moment sowieso durcheinander geraten und akut bedroht, wie vor 20 Jahren zu sein scheint.

Da heißt es dann der Ede hätte keinen Rückhalt mehr, weiß nicht, dass er längst zurücktreten müsse. Aber hallo! Ist unser Ministerpräsident der Herzen denn nicht gewählt worden? Aber sicher - und das einstimmig (wenn man die Opposition vernachlässigt). Ist das nicht eine Schmutzkampagne für die sich ein Spitzel erst mal hart arbeitend - und zwar auf eigene Faust - durch den Dreck wühlen müsste?

Aber der Ede bleibt locker. Weis er doch, was das Geschwätz der Leute, die Meinungsumfragen und das Mediengetöse bedeutet. Im Endeffekt nix. Und wollen wir nicht lieber einen, der weis, wie der Hase läuft, nicht aalglatt ist und allen nach dem Mund redet? Selbst die, die sich über so manches erbosen werden es letztendlich wieder machen wie es schon Gerhard Polt in zornigen Ausfällen gegen die Missstände geäußert hat: „ Da muss sich doch mal was ändern. Drum wähle ich auch diesmal wieder CSU“.

Dann bleibt nur noch die Frage warum’s der Ede auch ab 2008 wieder machen will?

Ganz einfach, weil er`s kann!

Meisers Morgenrohrpost

2 Responses to “Warums der Ede nochmal macht…”

  1. uerpse Says:

    Wie es aussieht, liegst du ja völlig falsch! Stoiber ist weg vom Fenster. Aber einen Saupreußen interessiert es ja auch nicht wirklich!

  2. Der Döner und der Ede… « SMO Tools Says:

    […] momentan läuft Ottis Schlachthof, im bronline . Und eigentlich hats der Hannes schon gesagt, was den Ede betrifft. Aber der war mir neu: Der Döner ist der Bruce Lee unter den Wurstsemmeln […]

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